Lech Kaczynski habe sein Land geliebt und er sei ein streitbarer Europäer gewesen, betonte Merkel. "Ich wusste, dass sein ganzes Leben dem Kampf für die Freiheit Polens und die Freiheit Europas gegolten hat."
Begegnungen im Geiste Europas
Sie erinnerte an die zahlreichen Begegnungen mit dem polnischen Präsidenten auf europäischer und internationaler Ebene. "Zum Schluss haben wir immer ein Ergebnis gefunden", so die Kanzlerin.
Insbesondere an die Einladung zum polnischen Nationalfeiertag am 11. November 2008 erinnerte Merkel: "Das war eine ganz besondere Geste an den Nachbarn Deutschland." In der Nähe von Danzig habe sie in dem Landhaus des polnischen Präsidenten stundenlang mit Kaczynski über die polnische und europäische Geschichte gesprochen.
"Lech Kaczynski wird uns auch in Deutschland fehlen", betonte die Bundeskanzlerin.
Deutschland trauert mit Polen
Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich tief bestürzt über den Tod des polnischen Präsidenten. "Wir sind schockiert und voller Trauer", sagte Westerwelle in Kapstadt.
"Das ganze deutsche Volk trauert mit den polnischen Nachbarn. Wir wollen dem polnischen Volk vermitteln, dass wir an seiner Seite stehen", sagte der Bundesaußenminister.












